„Er baute Miami Beach." „Er feierte mit Royals." „Er fiel tief — und kam zurück wie ein Phönix auf Speed."
Wer sich mit Thomas Kramer beschäftigt, trifft unweigerlich auf Superlative. Schnell stellt sich die Frage: Was ist Legende, was ist Wahrheit? Bei ihm gilt: beides — gleichzeitig und durchaus glaubwürdig.
Bevor Medienrummel, Millionen und Miami sein Leben bestimmten, war da eine Kindheit voller Freiheit — mit Fahrrädern, Baumhäusern und Abenteuern im Wald. Gemeinsam mit Schwester Sylke und Bruder Olaf wuchs Kramer in einem Umfeld auf, das ihn prägte.
Der Vater: Haltung, Humor, Herz — der erste Coach, der größte Fan. Die Mutter: bis heute an seiner Seite, klug, wach und liebevoll. Und Karla, die Stiefmutter: Eine Bonus-Mutter mit scharfem Blick, ehrlichem Rat und offenem Ohr — gerade dann, wenn Kramers Ideen abheben, sein Redefluss überschwappt oder seine Unterschrift zu schnell gesetzt ist.
„Diese Menschen halten mich am Boden, wenn meine Ideen schon wieder abheben", sagt er heute.
Du warst der goldene Junge von der Wall Street, hast meine Freundin Catherine Burda geheiratet, Miami aufgebaut. Die besten Partys. Immer präsent, charmant, hilfsbereit. Und ja — ein bisschen verrückt. Aber du bist immer wieder aufgestanden. Und du bist immer noch verdammt cool.
New York, 1979. Kramer lebt im 102. Stock des World Trade Center — und hat die Finanzwelt im Blick. Als er 1987 den Schwarzen Montag voraussieht, verkauft er alles rechtzeitig und macht Millionen. Die FAZ nennt ihn später ein „Wunderkind der Finanzmärkte".
Seine Denkfabrik in München arbeitet rund um die Uhr mit Futures und Derivaten — mit 100 Prozent Rendite im ersten Halbjahr 1988. Doch Kramer wollte mehr als Zahlen — er wollte Wirkung.
Sein Weg führt ihn von New York über München nach Miami. Kein linearer Lebenslauf, sondern ein energiegeladener Kurswechsel im Stakkato. Er entwickelt Designquartiere auf Brachland, sprengt Mauern — auch in den Köpfen.
„Ich wollte wissen, wo die Grenze ist — und was dahinter kommt."
Spoiler: Er hat es mehrmals herausgefunden.
1992, während der Savings and Loan Crisis, brechen die Immobilienpreise ein. Kramer schlägt zu: In nur zehn Tagen kauft er 180 Grundstücke — inkognito. Als sich keine Abrissfirma findet, engagiert er kurzerhand Ex-Marines mit Maschinengewehren. Den Bulldozer steuert er manchmal selbst. Kein Witz.
15 Architekturbüros, sieben Millionen Dollar und ein Masterplan später wird South Beach zum Symbol einer Transformation. Die New York Times nennt ihn den einzigen Mann, der je eine US-Stadt vom Slum zur Weltklassedestination gemacht hat — in unter zehn Jahren.
Zwischen 1989 und 1995 führt Kramer mit Catherine Burda eine Hochglanz-Ehe: Charity-Dinner, Society-Events, Tochter Joya — Glamour mit nächtlichen Trotzanfällen inklusive. Nach der Trennung bleibt dennoch ein klares Fazit: „Diese sechs Jahre? Die würde ich sofort wieder leben."
Im Feiern ist er wahrlich ein Weltmeister. Lanesborough Hotel, Gäste aus Miami, Paris, Dubai. Gloria Gaynor live. Black Tie Dinner. Eigene Hard-Rock-Café-Lounge. Am Sonntag: Champagner-Kaviar-Brunch mit Jazz. Kramer? Natürlich letzter am Tisch.
Umzug in den 102. Stock des World Trade Center. Kramer behält die Finanzwelt im Blick.
Er sieht den Crash voraus, verkauft rechtzeitig — und macht Millionen. Die FAZ nennt ihn „Wunderkind der Finanzmärkte".
Hochglanz-Ehe mit Catherine Burda. Charity-Dinner, Society-Events, und Tochter Joya.
180 Grundstücke in zehn Tagen. Ex-Marines mit Maschinengewehren. Der Bulldozer manchmal selbst gesteuert.
Tochter Joya zieht zu ihm nach Florida. Kein Alkohol mehr. 27 Kilo in sechs Monaten. Neuer Rhythmus.
Immobilienentwicklung in den Emiraten. Netflix-Miniserie in Verhandlung. Und regelmäßige Heimkehr an den See.
2012 kommt der Wendepunkt. Joya, seine Tochter, entscheidet sich gegen ein Studium in Boston und zieht zu ihm nach Florida.
„Ich musste mich entscheiden: Entweder ich ändere mich — oder ich verliere sie."
Er entscheidet sich fürs Richtige: kein Alkohol mehr, keine Selbstlügen. 27 Kilo in sechs Monaten — und ein neuer Rhythmus. Heute findet er sein High nicht an der Bar, sondern im Gym.
Kältebehandlung bei minus 100 Grad. Besser als jede Droge. Danach: Proteinshake, Powernap, Kaffee — und weiter geht's. Täglich eine Stunde in Weiterbildung: KI, Apple, YouTube, ChatGPT. Immer eine Nasenlänge voraus.
Kramer lebt durchgetaktet. Morgens Sport: Powerwalk, Radfahren, Gym — Hauptsache Bewegung. Danach Kältebehandlung bei minus 100 Grad: „Besser als jede Droge." Danach: Proteinshake, Powernap, Kaffee — und weiter geht's. Täglich investiert er eine Stunde in Weiterbildung: KI, Apple, YouTube, ChatGPT: „Immer eine Nasenlänge voraus."
Zoom-Calls mit Partnern in den USA, Hongkong, im Nahen Osten. Aktuelle Projekte: Immobilienentwicklung in den Emiraten. Parallel verhandelt er mit Produzenten über eine Netflix-Miniserie und einen Spielfilm über sein Leben.
„Das Kapitel ist noch nicht zu Ende. Es wird gerade erst spannend."
Von Hollywood-Legenden bis zu Staatsoberhäuptern
Und dann gibt es diesen einen Ort, der alles überstrahlt: den Wörthersee. Bereits in der Kindheit verbrachte Kramer hier unvergessliche Sommer — mit Familie, Sonne, Wasser und unbeschwertem Lachen.
Heute kehrt er regelmäßig zurück. Nicht, weil er muss, sondern weil er dort ganz er selbst sein kann.
Besonders dankbar ist er für seine Freunde vor Ort — allen voran Natascha und Alex von Unser Wörthersee: „Ihre Gastfreundschaft ist legendär, und ich finde die Idee, historische Inhalte in einem Hochglanzmagazin zu präsentieren, sehr gut und sinnvoll."



Ja, Thomas Kramer ist noch immer Single. Aber nicht verschlossen.
„Ich suche keine Bühne mehr. Ich suche Verbindung."
Seine Wunschpartnerin? Sportlich, humorvoll, gerne auf Skiern oder Yogamatte unterwegs. Eine, die das Leben liebt — und das Drama nicht braucht.
„Ich bin dein Lieblingsprojekt mit Exit-Option: lebenslanges Glück inklusive."